Neustädter Tanzpaare erfolgreich in Deutschland und Lettland
Die Paare des TSC Saltatio Neustadt im TV 1860 Mußbach hatten am vergangenen Wochenende Turniere in Mülheim und Riga im Blick. Während ein Paar sowohl den 13. als auch den 14. Dezember in Lettland beim Baltic Grand Prix verbrachte, waren drei Paare und eine Solistin in Mülheim an der Ruhr beim Winter Dance Festival aktiv.
In Mülheim nahm am Samstag das Tanzpaar Niklas Kaiser und Alissa Müller an der WDSF Open Latein der Junioren I teil, bei der sie sich gegen hochklassige internationale Paare behaupten mussten. Dennoch schafften sie es aus einem Starterfeld von 22 Paaren bis ins Semifinale und erreichten dort einen starken 11. Platz. Auch am Sonntag stand das Paar auf der Tanzfläche – diesmal aber gemeinsam mit Nikita Ganopolsky und Emily Hortmann. Beide Paare starteten bei der WDSF Open Latein der Junioren II mit 25 weiteren Paaren. Dort tanzten sich Kaiser und Müller bis ins Viertelfinale und belegten einen guten 16. Platz. Ganopolsky und Hortmann gelang in diesem starken Feld der Einzug ins Finale, wo sie das Turnier mit einem hervorragendem 5. Platz beenden konnten.
Auch Aleksander Seiler und Viktoria Kaiser konnten am Sonntag ihr Können unter Beweis stellen. In einem ihrer ersten Turniere der A-Klasse schafften sie es bereits ins Semifinale der Hauptgruppe A Latein und erreichten einen guten 9. Platz. Einen Treppchenplatz konnte sich Isabelle Müller sichern: Als Solistin ertanzte sie sich bei den Solos D Latein der Kategorie Jugend die Bronzemedaille.
Aber auch in Riga, der Hauptstadt Lettlands, gab es beim Baltic Grand Prix Erfolge zu feiern. Am Samstag starteten Justin Rettich und Lena Hartig bei der WDSF Youth Open Latein in einem Feld von 43 weiteren internationalen Paaren. Trotz der großen Konkurrenz schafften sie es bis ins Semifinale, wo sie einen geteilten 7.- 9. Platz erreichen konnten. Am Sonntag standen die Standardtänze auf dem Programm und auch hier waren die beiden erfolgreich. Bei den WDSF Youth Open Standard gelang ihnen erneut der Einzug ins Semifinale, in dem sie von 30 Paaren den 11. Platz erlangen konnten. In beiden Turnieren sicherten sie sich zudem den Titel als bestes deutsches Paar.
(Bericht: Patricia Kaiser)